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News
25|06|10
Phoenix-Wetter beim Parkdeck-Beben: 2000 Kölner gehen ab!

Den Deal, den Phoenix für den ersten Open Air Street Gig der Saison 2010 mit Petrus ausgehandelt haben, hat exakt hingehauen: Ein fettes Live-Konzert von der Franzosen-Combo und als Dank ein dekadenter Sonnengruß!
Flirrender Asphalt und ein Weitblick für den andere auf Berge kraxeln – 2000 Kölner Musik Fans mussten dazu jedoch nur 16 Höhenmeter und ein wortwörtliches Sound-Beben überwinden. Bereits beim Erreichen der Location fiel vielen der 2000 Besucher die Kinnlade runter, und die Fotoapparate wurden im Akkord gezückt: Ein fast 11.000 m² großes Parkdeck an dessen Ende sich die „Wolfgang Amadeus Phoenix“ Bühne königlich in den Kölner Himmel reckte. Im Hintergrund bildeten Dom, Coloneus, Messeturm und Mediaparkhochhaus eine Skyline, die auf dem strahlend blauen Himmel wirkte wie hin gepinselt.
Kaum auf der Bühne, packten Phoenix ihre Tanzfußbeschleuniger „Lisztomania“ und „Long Distance Call“ aus. Dabei war die Begeisterung und die Hüpfwellen der Fans gleich so riesig, dass kurzfristig noch mal alles auf der Bühne festgeschnürt wurde, was nicht niet- und nagelfest war, denn: Phoenix-Wetter bedeutet Parkdeck-Beben!
Während sich die Sonne langsam in einen glühend roten Feuerball verwandelte und sämtliche künstliche Lichteffekt auf der Bühne überflüssig machte, setzten Phoenix ihre Setlist der Extraklasse fort: Ob neuere Brecher wie „Lasso“, „Girlfriend“ und „Countdown“ oder älterer Indie-Perlen wie „Conzulation Prizes“ – die Jungs hatten Bock auf die Parkdeck-Pauke zu hauen – und die Fans dankten, tanzten und schmissen die Hände in die Höhe.
Bevor mit „If I Ever Feel Better” diesem Konzert die Krönung verliehen wurde, kam es noch zu einem anderen soundgewaltigen und unvergesslichen Höhepunkt. Kurz bevor die Sonne sich endgültig im Rhein-Dunst über der Domstadt verabschiedete, packten Phoenix den Song aus, der scheinbar einst von Frontmann Thomas Mars für exakt diesen Moment geschrieben wurde: „Love Like A Sunset“.
Blubbernde Synthie-Sounds, sanfte akustische Gitarrenklänge, die sich progressiv zu einem stampfenden Gitarrengeballer verwandelten und den kürzesten aber bezeichnensten Songtext dieses Street Gig Kapitels mit sich brachten: „Day comes. Visible horizon. Right where it starts it ends. Oh and then we start the end. Day comes. A visible illusion. Oh where it starts it ends. Love like a sunset.” Pardon, wir korrigieren: Love AND Live like a sunset – Merci Phoenix! Mit ein paar verdienten Zwischenstopps an diversen Eisdielen, Baggerseen und Public Viewing Plätzen geht die Street Gigs Reise nun hunderte Kilometer weiter südlich nach München-Unterföhring, wo am 23. Juli die Fantastischen Vier das ProSieben Sendezentrum zum Schauplatz eines neuen Live-Kapitels der Street Gigs Geschichte machen werden.
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