Nanu – was machen die denn da? Während auf dem Parkdeck der Koelnmesse 2000 Fans sehnsüchtig auf den Konzertbeginn warteten, fieberten auf einem danebengelegenen, abgesperrten Parkdeck ein paar weitere Fans in der senkenden Sonne dem persönlichen Treffen mit den vier sympathischen Franzosen namens Phoenix entgegen.
Es war mal wieder Meet & Greet Zeit angesagt und eine Handvoll glücklicher Gewinner würde gleich auf ihre Lieblingsband treffen. Unter den Gewinnern befand sich auch die 17-jährige Lynn und ihre Freundin Lisa. Der Phoenix-Fan hatte sich fleißig an unserer Tell-A-Friend Aktion beteiligt und so viele Freunde dazu motiviert an der Ticketverlosung teilzunehmen, dass sie im Endeffekt nicht nur zwei Tickets, sondern auch ein persönliches Treffen mit den Jung gewonnen hat.
Und schwupps stand die Band auch schon neben der Schülerin, die extra aus Hamm angereist war, und nahm sich ausgiebig Zeit für ein kleines Englisch-Französisch Pläuschchen, viele Autogramme und unzählige Schnappschüsse – ein breites Siegerlächeln von Lynn inklusive!
Klaro! Auch zum kommenden Street Gig mit den Fantastischen Vier gibt es ein Meet & Greet zu gewinnen – einfach bei der Tell-A-Friend-Aktion mitmachen, Freunde animieren und gewinnen!
Hier kannst du weitere Meet & Greet Stories lesen:
Probleme bei der Parkplatzsuche? Wir nicht! Für den Street Gig von Phoenix am 24. Juni auf dem Parkdeck 2 der Koelnmesse Halle 4 haben wir die perfekte Open Air Location für die Franzosen-Combo ausfindig gemacht. Das bedeutet auch gleichzeitig eine Konzert-Premiere für das Parkdeck!
Wenn die Jungs an die Mices und Instrumente greifen, werden sie sich gemeinsam mit den Fans in knapp 16 Meter Höhe über dem Gelände der Koelnmesse befinden und damit außerdem ganze 62,5m über Normalnull. Die Gesamtfläche des Decks fasst ganze 10800 m², davon werden ca. 1225m² für den exklusiven Live-Auftritt genutzt.
Coole Fotos von der Location
Um zum Parkdeck zu gelangen, müssen die Street Gigs Besucher den Eingang Ost benutzen - von dort aus geht es über das Foyer zum Parkdeck.
Das dicke fette Plus: Bei diesem Street Gig erwartet einen neben der perfekten Band auch das perfekte Panorama. Während man dem feinen Sound von Phoenix lauscht, gibt’s für das Auge die volle Sicht auf den Dom, den Coloneus, den Messeturm und das Mediaparkhochhaus.
Phoenixmania
Als Phoenix Gitarrist Laurent „Branco“ Brancowitz seiner deutschen Mutter den Titel des aktuellen Albums „Wolfgang Amadeus Phoenix“ mitteilte, war diese ganz und gar nicht begeistert. Branco jedoch lehnte sich entspannt zurück und war sich sicher: „Ich nehme das mal als Zeichen, dass wir damit auf dem richtigen Weg sind.“ Und tatsächlich: spätestens seit dem 2009 erschienenen Longplayer kommt keiner mehr an den vier Franzosen vorbei – auch nicht die schwer zu erobernde US-Musikwelt.
Coole Fotos von Phoenix
„Wolfgang Amadeus Phoenix“ wurde 2010 mit dem Grammy für das Beste Alternative Album geadelt. Musikmagazine wie NME, Spex und Intro nahmen die Hymnen „Lisztomania“ und „1901“ in die Top Ten ihrer Jahrescharts auf. Auch die Story hinter dem Tanzbein-Beschleuniger „Lisztomania“ verdient eine Auszeichnung, denn angeblich geht diese zurück auf DEN Rock´n´Roller unter den großen Komponisten des 19. Jahrhunderts: Franz Liszt. Frauen und diverse Genussmittel waren seine Leidenschaft und auf seinen Konzerten fielen die Verehrerinnen reihenweise in Ohnmacht – eine wahre Lisztomania eben!
Die Indie-Band um den französisch-deutschen Frontmann und Gatten von Regisseurin Sophia Coppola Thomas Mars hat sich seit Anfang der 1990er die Verschmelzung von Pop und elektronischen Klängen auf die Brust geschrieben. Neben Mars und Brancos Bruder Christian Mazzalai (Gitarre) gehört der Bassist Deck D'Arcy zur Vierer-Combo, die nach Support-Gigs für Air und einigen Selbstveröffentlichungen im Jahr 2000 ihr hochgelobtes Debüt „United“ rausbrachten.
Mit dazugehörigen Singles wie „Too Young“ und „If I Ever Feel Better“ hissten sie souverän die französische Flagge auf dem europäischen Markt des intellektuellen Indie-Pops. „Too Young“ wurde zudem im Coppola-Film „Lost in Translation“ eingesetzt. Mit weisen und kunstvoll arrangierten englischen Texten erstaunen diese Franzosen sogar Muttersprachler mit ihrer Wortgewandtheit, von der auch die Folgealben „Alphabetical“ (2004) und „It´s Never Been Like That“ (2006) profitierten.
Phoenix werden sich am 20. Juni auf dem Hurricane Festival 2010 warmspielen, bevor es dann am 24. Juni endgültig heißt: Pop trifft auf Panorama, Versailles auf Deutz und die Telekom Street Gigs auf die c/o pop!