Andrea hat's geschafft! Die Schülerin, die aus der Kilians-Heimatstadt Dinslaken stammt, hat die Tell-A-Friend Aktion gewonnen und damit ein Meet & Greet mit Razorlight abgesahnt.
Zusammen mit ihrer Freundin Dörte und weiteren gespannten Meet & Greet Gewinnern traf Andrea die Jungs von Razorlight kurz vor ihrem Street Gig in der Nähe von Wuppertal.
Auf einer Anhöhe mit Blick auf das gigantische Steinbruch-Gelände und die riesige Street Gigs Bühne wurden unzählige Erinnerungsfotos geschossen, Poster signiert und nett geplaudert. Wie immer waren die Indie-Rocker auch an diesem Abend bestens gelaunt und selbst so aufgeregt und begeistert von der Location, dass auch sie nicht anders konnten, als ständig ihre Digi-Cam zu zücken und den Steinbruch von allen Seiten fotografisch festzuhalten!
Eine super Erlebnis für Razorlight-Fan Andrea und für alle ein unvergesslicher Einstieg in einen grandiosen Street Gigs Abend!
So schön waren die Meet & Greets...
Hier kannst du weitere Meet & Greet Stories lesen:
Ein Steinbruch! Diese Konzert-Location wäre Razorlight wohl in ihrem kühnsten Traum nicht eingefallen – wenn es den Street Gigs Razorlight Contest samt unzähligen genialen Vorschlägen der Fans nicht gegeben hätte!
Der Steinbruch Oetelshofen ist ein Kalkstein-Steinbruch in Wuppertals Stadtbezirk Vohwinkel und bereits seit dem 18. Jahrhundert in Betrieb. Die Fläche des Steinbruchs misst großzügige acht Hektar und die so genannte Abraumhalde, die sich mit den Jahren um das Umfeld bildete, ist mittlerweile auf eine stolze Höhe von mehr als 60 Meter angewachsen.
Coole Fotos von der Location
Der Name des Steinbruchs geht übrigens auf seinen ersten Käufer, Hermann Oetelshofen, zurück. Dieser ersteigerte das gute Stück im 19. Jahrhundert - der Preis: 16.120 Thaler!
Wie viel der Steinbruch heute wert wäre, ist unbekannt - für Razorlight und hunderte von Fans ist es immerhin eine Reise zu einem unvergesslichen Street Gig!
Manchmal ist eine Trennung der Schritt auf den richtigen Weg - und so begann auch der Weg von Razorlight: Als im Jahr 2002 ein gewisser Johnny Borell, Ur-Londoner und Bassist bei den berühmt-berüchtigten Libertines, genug davon hatte, im Schatten von Pete Doherty zu stehen, suchte er bald darauf Leute für seine eigene Band. Der heute 29-jährige Sänger und Songwriter traf dabei auf die beiden schwedischen Musiker Björn Agren (Gitarre) und Carl Dalemo (Bass) sowie den englischen Schlagzeuger Christian Smith-Pancorvo, der mit David Sullivan-Kaplan mittlerweile zum zweiten Mal ausgetauscht wurde.
Coole Fotos von Razorlight
Als „Razorlight“ begann das Quartett in kleinen Clubs aufzutreten und erspielte sich mit ihren Live-Performances einen Ruf, der irgendwann auch die Welt der Plattenfirmen erreichte. Zwei Jahre später dann erschien das Debüt-Album „Up All Night“ und schoss mit Songs wie „Stumble And Fall“ und „Golden Touch“ direkt in die Top 5 der UK-Charts. Im Sommer darauf folgten Gigs auf DEN Festivals schlechthin: Glastonburry und Live Aid!
Borell, ein Frontmann wie er im Rock´n´Roll Handbuch steht, und von Musikjournalisten als „Poet, Rampensau, Außenseiter und Playboy“ (VISIONS) zugleich beschrieben wird, ging mit seiner Band seither die Erfolgsleiter kontinuierlich nach oben: Das zweite Album „Razorlight“ (2006) schoss auf Platz Eins der UK Charts und mit der UK-Nummer-Eins Single „America“ wurde Razorlight auch in der Musikwelt jenseits der Insel immer bekannter.
In diesem Jahr nun erschien Longplayer Nummer drei: „Slipway Fires“. Für diesen hatte sich Borell, mittlerweile auch zum beliebten Objekt der britischen Klatschpresse herangereift, auf eine einsame Insel zurückgezogen. Neue Texte fanden den Weg in Borell´s Songbook. Einer dieser Songs bekam den Titel „Wire To Wire“ und bedeutete für Razorlight auch in Deutschland den endgültigen Durchbruch!
Dass Razorlight in diesem Sommer damit auf sämtlichen Festivalbühnen der Republik, aber auch ganz Europas zum festen Inventar ernannt wurden, bleibt da natürlich nicht aus. Auch die Street Gigs Fans sind mehr als gespannt auf das Konzert von Razorlight am 17. September und haben sich mit ihren Location-Vorschlägen einen fairen aber erbitterten Kampf geliefert, um die Location in der die Bühne für die britisch-schwedische Band aufgebaut wird. Aus den Top 10 der Location-Ideen hat sich Razorlight hocherfreut und begeistert für den Steinbruch-Oetelshofen bei Wuppertal entschieden!